Berufsfelderkundung Jg. 9 2016 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, den 23. Oktober 2016 um 11:32 Uhr

Realschule setzt Standardelemente des landesweiten Projekts

„Übergangssystem Schule-Beruf – Kein Abschluss ohne Anschluss“ um.

Berufsfelderkundung – Überprüfung des persönlichen Stärkenprofils.

Bereits in  der  Jahrgangsstufe 8  haben sich die 117  Neuntklässler  der Realschule im GHZ intensiv mit ihren Zukunftsplänen beschäftigt.  Im Rahmen des schulinternen  Projekt-unterrichts „ZUG“ wurden die Potenzialanalyse als Standardelement von KAoA sowie  weitere Tests (z.B. geva-Test)  zur Ermittlung der persönlichen Stärken durchgeführt. Dabei  wurden  nicht nur  Fragen nach fachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten aufgeworfen, sondern die Schüler erarbeiteten  auch Aspekte zu ihrem  Persönlichkeitsprofil.

Anhand der Test- Auswertungen wurden Berufsfelder ermittelt, die zu dem Gesamtbild passen. Eine erste Berufsfelderkundung gab es bereits im Jg. 8 im Zusammenhang mit dem Wahlpflichtfach.  Dort zeigte sich bereits, dass Dinge, die sich in den Unterlagen zur Berufsbeschreibung so einfach  anhörten,  im Berufsalltag wesentlich komplexer erschienen.

Um weitere Informationen zu erhalten, liegt es nahe, schon sehr frühzeitig  den Praktikern über die Schulter oder auf die Hände zu schauen, sie konkret zu befragen, wie die Tätigkeit sich darstellt und wie hoch die Hürden für einen möglichen Berufsanfänger  gebaut sein können.

Angetrieben von Neugier, begleitet von vielleicht auch etwas Unsicherheit, aber der Gewissheit, dass man sich gut auf diesen Tag vorbereitet hatte, zogen die Schüler am 5. und 6.10.2016  zu  den verschiedenen Firmen oder Einrichtungen.

Dank der freundlichen Unterstützung von 22  Betrieben  und Einrichtungen konnten wir  ein breitgefächertes Angebot zu  verschiedenen  Berufsfeldern für unsere Schüler organisieren.
In Gruppen von ca. 10-15  Schülern konnte jeder mindestens zwei Berufsfelder  aus den zur Verfügung stehenden Angeboten erkunden.

Für Spannung war gesorgt  – so oder so! Das garantierten  die Ausbildungsleiter in den verschiedenen Betrieben und Einrichtungen vor Ort!

Für größere Ansichten einfach auf das Miniaturbild klicken!

Die Lehrer vom Team ZUG hoffen sehr, dass alle Schülerinnen und Schüler über die Aktivitäten bei der Berufsfelderkundung  weitere  Entscheidungshilfen zur Berufswahlfindung erhalten haben. In naher Zukunft müssen die Entscheidungen zum Schülerbetriebspraktikum, längerfristig natürlich für  die Berufswahl schlechthin,  getroffen werden.

Besonders die Schüler, die noch sagen, dass das alles noch nicht das Richtige ist, sollten

sich nicht entmutigen lassen und sich weiter umsehen. Manchmal kann es ja auch hilfreich sein, wenn man weiß, was man nicht will.

So gilt sicher auch heute noch der Satz von Friedrich  II:

„Der schlimmste Weg, den man wählen kann, ist der, keinen zu wählen.“

Um eine eigenverantwortliche Entscheidung herbeiführen zu können, wird in den nächsten Wochen und Monaten weiter zum Thema Berufswahl gearbeitet, so dass im Sommer 2017

mit dem Standardelement der Übergangsvereinbarung auf die Zielgerade eingebogen werden kann.


Wir wünschen allen Schüler viel Erfolg dabei!

Für das Team ZUG,

Astrid Dames, Oktober 2016

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 23. Oktober 2016 um 11:45 Uhr
 
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